Corona

Sehr geehrte Patienten und Patientinnen!

Unverändert wird die Covid 19 Schutzimpfung empfohlen, um einen schweren Verlauf (nicht die Erkrankung) zu verhindern.

Inzwischen stehen nun auch Therapien der Covid 19 Erkrankung zur Verfügung.

Einerseits gibt es eine Antikörpertherapie, welche als Infusion verabreicht werden muss.

Weiters gibt es eine Therapie in Tablettenform. Diese wird in Kürze auch in Österreich verfügbar sein, jedoch wie weltweit in limitierter Anzahl. Somit für Hochrisikopatienten bestimmt. Im Zusammenhang mit diesen muss erwähnt werden, dass eine frühzeitige Einnahme (also bei ersten Symptomen und dem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf und nicht erst bei schweren Symptomen) erfolgen muss. Es gilt wie bei allen Viruserkrankungen je früher die Therapie beginnt, umso wirksamer. 

Es entspricht vermutlich der Natur des Menschen lieber eine Therapie von bereits bestehenden Beschwerden zu erhalten als im beschwerdefreien Zustand prophylaktisch etwas zu unternehmen. Zu bedenken ist, dass ein verhindertes Ereignis auch unbemerkt bleibt - sodass der Nutzen einer prophylaktischen Maßnahme für den Einzelnen schwer zu überprüfen ist. Im Gegensatz bemerke  ich bei erfolgreicher Therapie eine Linderung meiner Beschwerden. 

Impfreaktionen im Rahmen der Immunantwort können nach jeder Impfung (auch andere Erkrankungen betreffend) auftreten, diese wie z.B. Schmerzen an der Einstichstelle, Muskelschmerzen, Fieber, Kopfweh verschwinden nach 1-2 Tagen. Sie hinterlassen keine bleibenden Schäden, diese dürfen nicht mit einer Impf-Nebenwirkung - einer schädlichen und unerwartbaren Reaktion verwechselt werden. Impf-Nebenwirkungen sind extrem selten, werden sorgfältig erfasst. Im Rahmen einer Covid 19 Schutzimpfung kann prophylaktisch Paracetamol eingenommen werden, körperliche Schonung nach der Impfung ist ebenfalls empfehlenswert.

Details zur Corona- Schutz-Impfung finden Sie auf der Plattform unter impfung.lwz-vorarlberg.at. .

Falls Sie verunsichert sind oder Fragen haben oder Ihnen die Registrierung auf der digitalen Plattform nicht möglich ist, setzen Sie sich bitte mit unserer Ordination in Verbindung - wir beraten und unterstützen Sie gern.

Bei jeder Information, die Sie erhalten, empfehle ich Ihnen die Quelle der Information genau zu prüfen.

Bitte informieren Sie sich auch über öffentliche Einrichtungen wie das Robert Koch Insitut ( www.rki.de ) , das Paul Ehrlich Institut ( www.pei.de  ) , der Europäischen Arzneimttel Agentur (  www.ema.europa.eu  ) oder das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz 

( www.sozialministerium.at ) bzgl. der aktuellen Situation, Massnahmen und den verschiedenen Impfstoffen sowie neuen Entwicklungen.